Die Stunde, die alles verändert

Einleitung

Was drin ist für dich: Der perfekte Start in den Tag, der gleichzeitig der Start in dein neues Leben ist.

Du möchtest gerne erfolgreicher und glücklicher sein, weißt aber nicht genau, wo du anfangen sollst? Wenn du genug hast von deinem durchschnittlichen Leben, dann mach es wie die Multimillionäre, Topmanager und Stars, die jeden Tag schon das Wichtigste erledigt haben, bevor du dir überhaupt deinen ersten Kaffee machst: Steh auf und tu etwas für den Erfolg!

Frühes Aufstehen ist aber nicht der ganze Trick – es kommt vor allem darauf an, was man aus der so gewonnenen Zeit macht. Damit auch dein Tag einen Miracle Morning hat, zeigen die folgenden Blinks, wie du deinen frühen Morgen so gestaltest, dass du inspiriert, zielgerichtet und voller Energie in den Tag startest.

In diesen Blinks findest du außerdem heraus,

  • wie du durch Affirmationen deine Denkweise verändern kannst,
  • warum die Schlummertaste eine Beleidigung gegen dich selbst ist, und
  • was du jetzt sofort tun kannst, um deine Träume zu verwirklichen.

1. Die meisten Menschen leben ein mittelmäßiges Leben, obwohl sie mehr Potenzial haben.

Der durchschnittliche Amerikaner hat 10.000 Dollar Schulden, 10kg Übergewicht, ist leicht deprimiert, mag seinen Job nicht und hat weniger als einen echten Freund. Oh weh!

Anders gesagt, die meisten Menschen leben weit unter ihrem Potenzial. Wie schlimm die Situation wirklich ist, sehen wir an den Daten der US-amerikanischen Sozialversicherung, die eine Studie zur beruflichen Laufbahn von Amerikanern veröffentlichte: Wenn wir 100 Menschen vom Beginn ihrer Karriere über die nächsten 40 Jahre hinweg begleiten, werden am Ende der Untersuchung 54 der Probanden von Freunden und Verwandten finanziell unterstützt, 36 werden tot sein, fünf werden noch arbeiten, weil sie sich keine Rente leisten können, vier werden in finanzieller Sicherheit sein und nur einer wird es zu Wohlstand gebracht haben. Das bedeutet, dass es 95% der Studienteilnehmer finanziell nicht besonders gut geht und dass sie vermutlich nicht das Leben haben, das sie sich wünschen würden.

Der finanzielle Aspekt ist hier so wichtig, weil uns nur Geld die Möglichkeit gibt, so frei zu leben, dass wir glücklich sind. Auch andere Statistiken zeigen, dass die allgemeine Unzufriedenheit wächst. So werden heute z.B. mehr Medikamente verschrieben und Privatleute haben mehr Schulden als je zuvor, jede zweite Ehe in den USA wird geschieden und Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht und Herzprobleme sind auf dem Vormarsch. All das klingt nicht gerade nach einem erfüllten Leben des durchschnittlichen modernen Menschens.

Es ist jedoch nicht so, als hätten all jene einfach kein Potenzial für Glück und Erfolg. Die Unzufriedenheit resultiert vielmehr daraus, dass die meisten Menschen dieses Potenzial nicht ausschöpfen. Selbst der Autor musste diese Lektion erst auf die harte Tour lernen: Im Alter von 20 Jahren war er Opfer eines schweren Verkehrsunfalls, in dessen Folge er für ganze sechs Minuten klinisch tot war und nach erfolgreicher Reanimation mehrere Tage lang im Koma lag. Nach dem Unfall wurde ihm mitgeteilt, dass er nie wieder würde laufen können. Heute hat er nicht nur diese Hürde überwunden, sondern hat es zudem geschafft, ein erfolgreicher und glücklicher Mensch zu werden. Er tat alles dafür, das Blatt wieder zum Besseren zu wenden. Der Schlüssel dazu war sein Miracle Morning, den du in den nächsten Blinks kennenlernen wirst.

 

2. Es ist die falsche Perspektive, die uns unser Potenzial nicht ausschöpfen lässt.

Wenn du dein Potenzial ganz nutzen willst, kommt es nicht nur darauf an, wie du dein Leben lebst, sondern auch, wie du es wahrnimmst.

Viele Menschen leiden unter dem so genannten Rückspiegelsyndrom: Du denkst, dass du derjenige bist, der du warst. Hierdurch werden alle deine Entscheidungen durch deine Vergangenheit beeinflusst. Du lässt dir Gelegenheiten durch die Lappen gehen, weil du es schon immer so gemacht hast. Auch in Beziehungen wird dieses Syndrom oft sichtbar. Es gibt z.B. sehr viele Menschen, die sich nicht voll und ganz auf eine neue Partnerschaft einlassen, weil sie in früheren Beziehungen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Dabei ist es ganz unnötig, dass die eigene Vergangenheit im Weg herumsteht – sie ist ja schließlich vorbei!

Eine andere falsche Perspektive ist die Tendenz, Ereignisse, die eigentlich miteinander verbunden sind, als getrennt wahrzunehmen. Auch hierdurch ziehen wir nicht den vollen Nutzen aus unserem Potenzial. Alles, was dir in deinem Leben passiert, ist mit allem anderen verbunden.

Du denkst z.B., dass es nicht so schlimm sei, wenn du heute mal nicht zur Arbeit gehst. Du kannst ja schließlich morgen gehen und alles schnell nachholen. Gedanklich scheint diese Entscheidung nur diesen einen Tag zu verändern: Du kannst einfach gemütlich auf dem Sofa lümmeln, anstatt dich ins Büro zu schleppen. Doch diese Sichtweise ist falsch, denn in Wirklichkeit beeinflusst diese eine kleine Entscheidung nicht nur den heutigen Tag, sondern sie bestimmt, wer du bist.

Je isolierter du einzelne Ereignisse betrachtest, desto nachsichtiger wirst du mit dir selbst. Das klingt zwar entspannt, aber erfolgreich oder glücklich wirst du damit vermutlich langfristig betrachtet nicht.

Es kommt also auf jede einzelne Entscheidung an, die du jetzt triffst. Am besten fängst du gleich frühmorgens damit an, deinen Traum zu leben.

 

3. Für den richtigen Start in den Morgen solltest du dir Gedanken zum Thema Schlaf machen und aufhören, die Snooze-Taste zu drücken.

Du möchtest also etwas in deinem Leben ändern, und fragst dich, wie du am besten damit anfängst? Eine einfache Frage kann dir dabei helfen: Hast du heute früh auf die Schlummertaste gedrückt?

Es ist verlockend, sich noch einmal umzudrehen und zehn Minuten weiterzuschlafen, aber du bezahlst dafür einen hohen Preis. Denn wer weiterschlummert, versagt sich das Gefühl, dass er heute etwas Wichtiges vorhat! Wenn du Snooze drückst, implizierst du damit, keine Lust auf dein eigenes Leben und den nächsten Tag hast. Besonders schwer ist dies für Menschen, die an einer Depression leiden, denn für sie ist der Morgen oft der schlimmste Teil des Tages. Wer schon beim Aufwachen keine Lust hat, macht es sich selbst quasi unmöglich, einen erfüllenden Tag zu haben.

Wenn du hingegen mit einer konkreten Aufgabe aufwachst, auf die du dich freust, versetzt du dich selbst in die Lage, ein glückliches und leidenschaftliches Leben zu führen. Sehr viele erfolgreiche Menschen waren oder sind Frühaufsteher, die es nie lange in den Federn hielt. Zu ihnen zählen unter anderem Aristoteles, Albert Einstein, Benjamin Franklin, Bill Gates oder Oprah Winfrey.

Bist du morgens immer müde, solltest du vielleicht deine Sichtweise auf Schlaf überdenken. Kannst du dich z.B. an einen wirklich tollen Tag erinnern, auf den du dich gefreut hast, aber nicht aufstehen wolltest? Wenn du z.B. in den Urlaub fährst oder Geburtstag hast, springst du vermutlich voller Energie und Freude aus dem Bett, egal wie lange du geschlafen hast.

Wie wir uns beim Aufwachen fühlen, hängt ganz davon ab, was wir von dem Tag erwarten. Der Autor bewies das auch an sich selbst. Wenn er sich beim Einschlafen einredete, dass er mehr Schlaf brauche, war er morgens wie erschlagen, egal, ob er sieben oder neun Stunden geschlafen hatte. Freute er sich hingegen auf den Morgen und war sich schon beim Einschlafen sicher, dass er sich super fühlen würde, trat genau das ein – selbst wenn er nur vier Stunden geschlafen hatte.

 

4. Es gibt ein paar einfache Tricks, mit denen du flink und frisch aus dem Bett kommst.

Was in der Theorie gut klingt, ist in der Praxis oft gar nicht so einfach umzusetzen: Wer aufhören will, morgens die Schlummertaste zu drücken, muss dazu erst einmal seinen inneren Schweinehund überwinden.

Das fällt dir leichter, indem du dein morgendliches Motivationslevel erhöhst, z.B. durch eine neue Morgenroutine. Du kannst dir dieses Level als eine Skala von eins bis zehn vorstellen, auf der zehn bedeutet: „Ich kann es kaum erwarten, aufzustehen und den Tag zu umarmen“, und eins symbolisiert: „Ich will einfach nur liegen bleiben.“

Es gibt einige Techniken, die dir helfen, dieses Level zu steigern. Die einfachste davon ist, dir abends vor dem Einschlafen schon einzureden, dass der nächste Morgen ganz toll wird – denn der letzte Gedanke, den wir vor dem Einschlafen haben, ist meistens auch der Erste, den wir morgens beim Aufwachen denken. So sorgst du selbst dafür, dass du schon eine positive Einstellung zum Tag hast.

Der zweite Trick ist, deinen Wecker auf die andere Seite des Zimmers zu stellen. Dann musstdu aufstehen, um ihn auszuschalten, und die Verlockung der Snooze-Taste ist nicht mehr so stark. Wenn du sowieso schon stehst und aus den Federn bist, kannst du auch gleich ins Bad gehen und dir die Zähne putzen. Das wiederum wird dich richtig aufwecken und dir ein frisches Gefühl geben.

Anschließend solltest du sofort in die Küche gehen und ein ganzes Glas Wasser trinken. Trinke so schnell, wie es dir angenehm ist, aber trinke auf jeden Fall das ganze Glas aus. So sorgst du dafür, dass dein Körper wieder hydriert wird, nachdem er die ganze Nacht durch Atem und Schweiß nur Flüssigkeit verloren hat. Dieser Aspekt wird oft unterschätzt, aber die Dehydration hat einen großen Anteil daran, wie müde wir uns morgens fühlen.

Mit diesen einfachen Tricks bist du also im Nu aus den Federn und fühlst dich frisch. Wie geht es weiter?

 

5. Meditation am Morgen hilft dir dabei, erst gar keinen Stress aufkommen zu lassen.

Die meisten Menschen fühlen sich im Laufe ihres Alltags an dem einen oder anderen Punkt gestresst. Sei es auf der Arbeit, zu Hause oder unterwegs: Ab jetzt hast du schon morgens die Gelegenheit, etwas dagegen zu unternehmen. Die zielgerichtete Stille oder Meditation kann dir dabei helfen. Diesen Teil deines Miracle Mornings solltest du gleich nach dem ersten Glas Wasser angehen und es kann gut sein, dass es der wichtigste Abschnitt deines Morgens wird.

Viele erfolgreiche Menschen meditieren, um weniger Stress zu empfinden und dadurch leistungsfähiger zu sein. Zu ihnen gehören unter anderem Sting, Jerry Seinfeld oder Russell Simmons. Versuch es doch einmal mit der Miracle Morning-Meditation, die dir dabei hilft, mit dem ständigen Grübeln aufzuhören und dich ganz auf dich selbst zu konzentrieren. Dazu suchst du dir einen bequemen Platz und setzt dich in den Schneidersitz. Du kannst die Augen entweder schließen oder vor dich auf den Boden sehen. Beginne dann, dich auf deinen Atem zu konzentrieren.

Atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus und beginne, möglichst langsam und in den Bauchraum zu atmen. Anschließend kannst du versuchen, in einer bestimmten Geschwindigkeit zu atmen: drei Sekunden einatmen, drei Sekunden ausatmen. Währenddessen solltest du versuchen, an nichts zu denken. Wenn dir doch Gedanken in den Sinn kommen, dann nimm sie wahr und kehre dann wieder zurück zu deinem Atem. Das ist am Anfang etwas kompliziert, doch wenn du jeden Tag übst, wirst du schon bald fühlen, wie die morgendliche Anspannung sofort nachlässt und du auch tagsüber resistenter gegen Stress wirst.

Falls du Meditation schon einmal ausprobiert hast und feststellen musstest, dass das nichts für dich ist, versuche, eine andere Methode zur Entspannung zu finden. Einigen Menschen hilft es z.B., wenn sie ein paar Minuten in Ruhe darüber nachdenken, wofür sie dankbar sind, andere beten und wieder anderen reicht es, einfach nur dazusitzen und zu atmen.

6. Mit morgendlicher Affirmation und Visualisierung kannst du dein ideales Leben erschaffen.

Früh aufstehen und meditieren liefert zwar einen guten Start in den Tag, aber erfolgreich werden wir davon noch nicht. Nutze deshalb in deiner Morgenroutine zwei Techniken, die die Grundlage für einen erfolgreichen Tag legen und dir dabei helfen, deinen Zielen ein großes Stück näher zu kommen.

Dafür solltest du wissen, dass die Art, wie du mit dir selbst „redest“, eine Art Programmiersprache für die Psyche ist. Wir alle haben einen ständigen Gedankenfluss in unserem Kopf, der sich aus unseren bisherigen Erfahrungen ergibt. Dieser innere Monolog kann entweder für oder gegen dich arbeiten, je nachdem, wie du ihn einsetzt.

Du kannst deine Gedanken auf deine Seite ziehen, indem du mit sogenannten Affirmationenarbeitest. Dazu musst du erst einmal genau artikulieren und aufschreiben, was du in jedem Bereich deines Lebens genau erreichen willst, und dir auch darüber klar werden, warum du das willst. Anschließend schreibst du auf, welche Schritte du als nächstes tun musst, um diesem Ziel näher zu kommen. In deiner Morgenroutine liest du dir diesen Brief an dich selbst dann einmal laut vor.

Die zweite Technik ist die mentale Probe, die auch von Profisportlern verwendet wird. Dabei visualisierst du dein perfektes Leben, deine Träume und deine Ziele. Wenn du z.B. ein Buch schreiben möchtest, dann stellst du dir in allen Details vor, wie du zu einer bestimmten Uhrzeit an einem Tisch sitzt, dich inspiriert und glücklich fühlst und Seite für Seite schreibst. Diese Visualisierung kann dabei auch gerne deiner Affirmation folgen, indem du hier die gleichen Fragen beantwortest: Was willst du? Warum willst du es? Was wirst du tun, um es zu erreichen?

Affirmation und Visualisierung sind zwei sehr wirksame Techniken. Du wirst schon bald feststellen, dass sie dazu führen, dass du deine täglichen Pflichten nicht mehr als Last, sondern als Schritte zum Erfolg begreifst und sie gerne erledigst.

 

7. Morgensport hält dich gesund und trägt zu deinem Erfolg bei.

Bist du auch einer von diesen Menschen, die einfach nie dazu kommen, Sport zu machen? Hast du einfach jeden Tag zu viel zu tun und bist abends komplett kaputt? Dann ist es wohl einfacher, wenn du in Zukunft gleich zu Tagesbeginn Sport machst und ihn in deine Morgenroutine einbaust. Es muss nicht einmal besonders viel sein – Hauptsache, du bewegst dich zumindest ein bisschen, um richtig aufzuwachen und deinen Körper auf Touren zu bringen.

Jeder weiß, dass Sport zu einem gesunden und aktiven Leben einfach dazugehört. Er verringert nicht nur das Risiko von Krankheiten, sondern führt zudem dazu, dass wir uns gut und energiegeladen fühlen. Auf diesen Extra-Energieschub solltest du morgens nicht verzichten, er wird dich mühelos durch den ganzen Tag tragen.

Der Unternehmer und Multimillionär Eben Pagan antwortete in einem Interview auf die Frage nach seinem wichtigsten Erfolgsgeheimnis, dass er jeden Morgen sein persönliches Ritual durchführe, zu dem Sport unbedingt dazugehöre. Sobald sein Blutdruck steige, sich seine Muskeln aufwärmen und er in tiefen Zügen frische Luft atme, fühle er, wie viel Energie in ihm stecke und was er alles schaffen könne.

Es ist ganz einfach, schon morgens zu Hause ein kleines Work-out zu machen. Dazu kannst du z.B. eine Yoga-DVD benutzen oder dir Trainings auf YouTube ansehen. Der Autor z.B. praktiziert jeden Morgen 20 Minuten Yoga mit einer DVD. Das hilft ihm, sich zu konzentrieren, vollständig aufzuwachen und viel Energie für den anstehenden Tag zu finden.

Finde also einfach ein Work-out, das zu dir passt und baue es in deinen Miracle Morning mit ein.

 

8. Lies und schreib morgens, um etwas für deine persönliche Entwicklung zu tun.

In deinem persönlichen Miracle Morning legst du aber nicht nur die Grundlagen für zukünftigen Erfolg, sondern du kannst auch noch etwas für deine persönliche Weiterentwicklung tun. Lesen und Schreiben helfen dir dabei, über den Erfolg nachzudenken und deine Träume zu verwirklichen.

Wenn du z.B. morgens schon in einem Buch über Persönlichkeitsentwicklung liest, findest du Ideen und Inspiration für den kommenden Tag. Du kannst dabei von erfolgreichen Personen lernen, wie du mehr Geld verdienst oder andere persönliche Fortschritte verwirklichst.

Dabei reicht es bereits, jeden Morgen nur zehn Seiten zu lesen. Je nach Lesegeschwindigkeit und Buch sind das zwischen zehn und 30 Minuten pro Morgen. In einem Jahr macht das 3650 Seiten, also fast 18 Bücher! Dieses geballte Wissen bringt dich ganz sicher weiter.

Versuche außerdem, jeden Morgen fünf bis zehn Minuten zu schreiben, um deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Täglich deine Gedanken, Gefühle und Ideen aufzuschreiben hat viele Vorteile. Das bemerkte auch der Autor selbst: Indem er zu Papier brachte, was er bereits erreicht hatte und was er noch alles realisieren wollte, machte ihn das dankbarer und zufriedener.

Für die morgendliche Schreibübung teilte der Autor ein Blatt Papier in zwei Spalten ein: „Was ich gelernt habe“ und „Neue Verpflichtungen“. Das half ihm dabei, Fehler nicht zu wiederholen und sich seinen neuen Zielen zu verpflichten. Wenn du aufschreibst, was du gelernt hast oder vor welchen Herausforderungen du stehst, gewinnst du Klarheit und siehst gleichzeitig, welche Fortschritte du machst.

 

9. Gestalte deinen eigenen Miracle Morning so, dass er zu dir passt.

Du hast nun die sechs Elemente des perfekten Morgenrituals kennengelernt, die dir Erfüllung und Erfolg bringen. Damit sie aber wirklich zu deinem ganz persönlichen Miracle Morning werden, musst du sie an dein eigenes Leben anpassen.

Du kannst z.B. ganz frei bestimmen, wie viel Zeit du jeden Morgen investieren möchtest. Nimmst du dir eine Stunde Zeit, kannst du selbst entscheiden, welche Techniken dir am wichtigsten sind. Du kannst jeweils zehn Minuten für jede Technik verwenden oder z.B. 30 Minuten Sport machen und die restliche Zeit unter den anderen Elementen aufteilen. Entscheide einfach, auf welches Ritual du den Fokus legst und nimm dir dafür so viel Zeit, wie du brauchst.

Wenn du es ganz eilig hast, kannst du sogar einen ganzen Miracle Morning in nur sechs Minuten machen! Das kann z.B. so aussehen, dass du eine Minute ruhig dasitzt und innerlich den Tag begrüßt, in der zweiten Minute deine Affirmation vorliest, in der dritten deinen perfekten Tag visualisierst, in der vierten aufschreibst, was du heute erreichen möchtest, in der fünften zwei Seiten eines Buchs liest und in der sechsten ein paar Liegestütze und Sit-ups machst.

Du musst auch nicht unbedingt zu Hause sein, um den Miracle Morning durchzuführen. Hal Elrod, der Autor, reist z.B. sehr viel und nimmt seine Hilfsmittel für den Miracle Morning, wie seine Yoga-DVDs und sein Notizbuch, immer mit. Somit ist es egal, ob du gerade in einem Hotelzimmer, auf einer Almhütte oder bei dir zu Hause bist: Dein Miracle Morning reist einfach mit.

Falls du übrigens im Spät- oder Nachtdienst arbeitest oder es dir aus anderen Gründen morgens nicht möglich ist, musst du dein Ritual auch nicht unbedingt früh am Tag ausführen. Entscheidend ist, dass du dir jeden Tag etwas Zeit nimmst, die du nur dir selbst und deinen Fortschritten widmest.

 

10. Mache deinen Miracle Morning zu einer Gewohnheit, indem du dir einen Partner suchst und dich auf eine 30-Tage-Herausforderung einlässt.

Der Miracle Morning bringt natürlich am meisten, wenn du ihn regelmäßig durchführst. Daher solltest du dieses Morgenritual wirklich zu einer festen Angewohnheit machen, mit der jeder Tag beginnt.

Ein Partner kann dir dabei helfen, den Miracle Morning zur Gewohnheit zu machen. Das kennst du vielleicht vom Sport: Wenn du alleine ins Fitnessstudio gehen willst, passiert es schnell einmal, dass du doch nicht gehst, weil du irgendwie keine Lust hast oder müde bist. Wenn du allerdings mit einem Freund dort verabredet bist, dann lässt du solche lahmen Ausreden meistens nicht gelten.

Genauso kannst du es auch mit dem Miracle Morning halten. Suche dir jemanden aus deinem Freundeskreis, der auch Lust hat, es auszuprobieren, und ruft euch gegenseitig jeden Morgen an, um sicherzugehen, dass der andere auch wirklich aufsteht. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du das Ritual jeden Morgen durchführst, ganz immens. Falls du in deinem Freundeskreis niemanden findest, der mitmachen möchte, kannst du auch einfach einer Online-Community beitreten, die den gleichen Zweck erfüllt.

Es dauert 30 Tage, bis sich eine neue Gewohnheit verfestigt hat, daher solltest du eine 30-Tage-Herausforderung annehmen. Die Zeit der Gewöhnung kann in drei Phasen aufgeteilt werden. In den ersten zehn Tagen fühlt sich das Durchhalten vermutlich noch ziemlich hart an, in den nächsten zehn Tagen wird es schon besser, ist aber immer noch mit Überwindung verbunden. In den letzten zehn Tagen wird der Miracle Morning dann zu einem Teil deiner Persönlichkeit und du wirst ihn vollkommen genießen.

Genau so erging es Hal Elrod auch beim Laufen: Die ersten zehn Tage wollte er einfach nicht loslaufen und die Challenge jeden Tag abbrechen, doch er biss sich durch. In den letzten zehn Tagen begann er schließlich, das Laufen zu lieben.

Bist du bereit für deinen Miracle Morning? Dann such dir einen Partner und lege am besten gleich morgen los!

 

Zusammenfassung

 

Die Kernaussage dieses Buches ist:

Ein gutes Morgenritual ist der Schlüssel zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben. Dabei gibt es sechs Elemente, die du jeden Morgen in dein Ritual aufnehmen solltest: Meditation, Affirmation, Visualisierung, Sport, Lesen und Schreiben. So legst du jeden Morgen den Grundstein für einen energiegeladenen und erfolgreichen Tag, der dich deinen Zielen ein großes Stück näher bringt.

Was du konkret umsetzen kannst:

Schlafe richtig ein.

Wenn du ins Bett gehst, stelle den Wecker an das andere Ende des Zimmers, sodass du am nächsten Tag gar nicht erst in die Versuchung kommst, die Snooze-Taste zu drücken. Bevor du einschläfst, solltest du dir vorstellen, wie schön der nächste Morgen wird und dass du voller Energie stecken wirst, denn der letzte Gedanke vor dem Einschlafen ist meistens auch der erste Gedanke beim Aufwachen.

 

* Quelle Buch: Miracle Morning - Hal Elrod

 

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